Bürgermeister und BIMS rufen zu Aktivitäten gegen den Fluglärm auf

"Jetzt ist es an der Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger dieser Region stärker als bisher ihre Belange selbst in die Hand nehmen." Mit diesen Worten ermunterte Bürgermeister Richard von Neumann am Dienstagabend die rund 300 Teilnehmer einer Informationsveranstaltung zum Fluglärm, sich an Protesten und Kundgebungen zu beteiligen. Der Marsch der Gemeinde durch die Institutionen und Gerichtsinstanzen nähere sich langsam dem Ende und die juristischen Möglichkeiten als Kommune seien großteils erschöpft, so von Neumann. Der Bürgermeister sagte dennoch zu, die noch vorhandenen rechtlichen Spielräume zu nutzen und die Aktivitäten von Bürgerseite zu unterstützen.

Welche rechtlichen Möglichkeiten zur Lärmbekämpfung jetzt noch bestehen, darüber informierte Alexandra Fridrich, die zuständige Rechtsanwältin der Gemeinde. Eine wichtige Aufgabe sei es, die Einhaltung des Nachtflugverbotes und der Flugrouten zu überwachen und notfalls gegen Verstöße zu intervenieren. Über die flugtechnischen Varianten der Lärmreduzierung referierte der Geschäftsführer des Umwelthauses Kelsterbach, Günter Lanz.

Durch die Veranstaltung führte Oleg Cernavin von der Bürgerinitiative Mainspitze (BIMS) als Moderator. Der Gustavsburger Heiko Holefleisch, selbst erst seit kurzem in der Bürgerinitiative tätig, berichtete über sein Schockerlebnis nach Inbetriebnahme der neuen Landebahn und rief alle Versammelten auf, aktiv gegen den Lärm zu kämpfen anstatt wegzuziehen, denn "wir alle sind Flörsheim" und "Flörsheim ist bald überall".

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es auf der Homepage der Gemeinde www.gigu.de unter der Rubrik "Fluglärm".

> Präsentation von Alexandra Friedrich
> Präsentation von Günter Lanz


 
 

zurück Mail versenden Seite empfehlen Seite ausdrucken zurück zur letzten Seite Mail versenden Seite empfehlen Seite ausdrucken